Neurovation Ideenmanagement-Software kann nun auch KVP!

Nach zwei Jahren Forschung und Entwicklung wurde 2007 die erste Version von Neurovation als Open Innovation Plattform gelauncht. Bereits 2012 konnte mit der AVL List GmbH einer der ersten Neurovation Kunden für ein „Social Crowdsourcing“ im internen Ideenmanagement gewonnen werden. Die Erfolgsgeschichte der „AVL Great Ideas“ Initiative kann man in einem gemeinsamen Artikel nachlesen und wurde später auch am Weltmarktführerkongress präsentiert. Seit damals sind mehr als 100 Kunden aus unterschiedlichsten Branchen dazu gekommen. Sie alle setzen auf Innovation und auf moderne digitale Werkzeuge. Neurovation zeichnet sich in diesem Segment vor allem durch selbstaktivierende, spielerische Elemente (gamification), das integrierte soziale Netzwerk und ein ausgefeiltes Ideenbewertungssystem aus. 

Nun wurde mit dem Entwicklungspartner TÜV AUSTRIA eine wichtige Funktionserweiterung umgesetzt: Neurovation unterstützt jetzt auch KVP, also die kleinen, kurzfristig umsetzbaren Verbesserungsideen. Diese unter „kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ bekannte Methode war schon immer ein wichtiger Teil des Ideenmanagements in der Industrie. Neurovation setzt dabei auf Sichtbarkeit und Umsetzungsunterstützung für kreative Ideenbringer und weniger auf monetäre Belohnungen.

Vorzeigebeispiel ist die Innovationsplattform „innovatüv ®“ die nun erstmals ein standortübergreifendes Ideenmanagement für kleine Verbesserungsideen (KVP) und große Zukunftsideen abdeckt. Dem TÜV Innovationsteam geht es neben der internen Ideenfindung vor allem um die Vernetzung aller kreativen Köpfe der TÜV Standorte in mehr als 40 Ländern dieser Welt. Durch die erhöhte Vernetzungsdichte im internen Sozialen Netzwerk, kann Wissen schneller abgerufen oder neue Lösungen zwischen KollegInnen kreiert werden, sie sich sonst gar nie treffen würden.

Das kreative Potenzial dieses globalen internen Wissensnetzwerks ist enorm und innovatüv hat in kurzer Zeit schon mehr als 700 Ideen für neue Services hervorgebracht. Die besten Ideen daraus wurden nach der Vorbewertung durch diese mächtige interne „Innovations-Crowd“ auch bereits umgesetzt.

Innerhalb der 10 Jahre Aufbau- und Entwicklungserfahrung setzt Neurovation mit dieser modernen Toolbox des Innovationsmanagements abermals einen neuen Benchmark.

Die Anwendungsgebiete reichen vom täglichen digitalen Brainstorming mit KollegInnen bis zu Innovationsinitiativen, um strategische Ziele mit Ideen zu befüllen. Für Innovationleader ist diese modernste Generation von Innovationstools nicht mehr wegzudenken. Aber auch die öffentliche Open Innovation Plattform hat inzwischen viele tausend Ideen mit der stetig wachsenden online Community generiert. Die Einsatzgebiete sind vielfältig und reichen von der Ideenfindung mit KMU Kunden zum Thema Energiedienstleistung bis zur Einreichung von Ideen für den TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis.

Quellen: Handout zum Vortrag „Best Practice – Ideenmanagement bei AVL LIST GmbH“ von DI Horst Pfluegl beim Weltmarktführerkongress 2014; personal 32 manager 1/2013 „Mit Crowdsourcing zu neuen Ideen“ von Reinhard Willfort und Michael Paulweber; Handout zum Vortrag „Digitalisierung des integrierten
Innovationsmanagements“ von DI Christoph Schwald im Masterlehrgang Innovationsmanagement an der Donau-Universität Krems 2017. 

Kommentare

  1. Dipl. Ing. Karl Heinz Buchner meint

    Ich hätte eine Idee zur Vergasung von Biomasse:
    Kann dies umgesetzt werden? Ich selbst kann es nicht – bin Pensionist.
    Projekt:
    „Biomassevergasung“(Holz- und Holzrestevergasung)

    Grundsätzliches:
    Die Idee zu dem im folgenden beschriebenen Projekt liegt darin zwei bekannte Technologien zur Herstellung von Synthesegas aus Biomasse zusammenzuführen.

    Diese Technologien sind:
    a) Die Erzeugung eines Wasserdampf-Plasmas im elektrischen Lichtbogen (z.B. Wasserdampf-Plasmabrenner der Fa. Fronius/Wels)
    und
    b) Der Dampfreformierprozess zur Herstellung von Wassergas bzw. zur Erzeugung von Brenngas (Synthesegas) aus Biomasse (vorzugsweise Holz) oder zu vergasendem Müll.

    Anwendung für Pilotversuche:
    Am Beispiel eines Pilotprojektes sollen Holzstücke in einem Vergasungsreaktor mit Hilfe eines Wasserdampfplasmas aus einem Plasmabrenner vergast und das entstehende Synthesegas gereinigt, analysiert und auf eine mögliche Nutzung geprüft werden.

    Als Vergasungsreaktor könnte ev. ein Koksbettsimulator, wie am Institut für Eisenhüttenkunde an der RWTH Aachen in Verwendung, eingesetzt werden.

    Für den elektrischen Strom zur Herstellung des Wasserdampfplasmas sollte vorzugsweise Solarstrom aus Photovoltaik verwendet werden.

Trackbacks/ Pingbacks

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsabfrage: *